Rechtliches
Allgemeine Geschäftsbedingungen
Diese AGB gelten für Projekt- und Entwicklungsleistungen, die über Mobile-Spiele.de angeboten werden. Sie richten sich ausschließlich an Unternehmer im Sinne des § 14 BGB.
1. Geltungsbereich
Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen gelten für Verträge über Konzeption, Beratung, Game Design, Softwareentwicklung, Gestaltung, technische Umsetzung, Wartung und vergleichbare Leistungen. Vertragspartner auf Anbieterseite ist der im Impressum genannte Betreiber von Mobile-Spiele.de.
Entgegenstehende oder abweichende Bedingungen des Auftraggebers gelten nur, wenn ihrer Geltung ausdrücklich in Textform zugestimmt wurde. Individuelle Vereinbarungen im Angebot oder Vertrag haben Vorrang vor diesen AGB.
2. Angebote und Vertragsschluss
Darstellungen und Leistungsbeschreibungen auf dieser Website sind unverbindlich und stellen kein verbindliches Vertragsangebot dar. Ein Vertrag kommt durch Annahme eines individuellen Angebots, durch eine Auftragsbestätigung oder durch den Beginn der Leistungserbringung auf Grundlage einer entsprechenden Beauftragung zustande.
Umfang, Leistungsinhalt, Termine, Vergütung und gegebenenfalls Abnahmekriterien ergeben sich vorrangig aus dem jeweiligen Angebot oder Projektvertrag.
3. Leistungserbringung und Änderungen
Leistungen werden nach dem bei Vertragsschluss vereinbarten Umfang erbracht. Änderungen oder Erweiterungen des Leistungsumfangs können Auswirkungen auf Termine und Vergütung haben. Sie werden vor ihrer Umsetzung abgestimmt und, soweit erforderlich, gesondert angeboten.
Der Anbieter ist berechtigt, zur Leistungserbringung geeignete Mitarbeitende und Unterauftragnehmer einzusetzen. Die Verantwortung für die vertragsgemäße Leistung bleibt hiervon unberührt.
4. Mitwirkung des Auftraggebers
Der Auftraggeber stellt alle für das Projekt erforderlichen Informationen, Inhalte, Zugänge, Freigaben und Entscheidungen rechtzeitig zur Verfügung. Er ist dafür verantwortlich, dass von ihm bereitgestellte Inhalte und Materialien rechtmäßig verwendet werden dürfen und keine Rechte Dritter verletzen.
Verzögerungen oder Mehraufwand, die durch verspätete, unvollständige oder fehlerhafte Mitwirkung entstehen und nicht vom Anbieter zu vertreten sind, können zu einer angemessenen Anpassung von Terminen und Vergütung führen.
5. Termine und höhere Gewalt
Verbindliche Termine müssen ausdrücklich als solche vereinbart werden. Leistungsfristen verlängern sich angemessen, wenn der Auftraggeber erforderliche Mitwirkungsleistungen nicht rechtzeitig erbringt oder Ereignisse außerhalb des zumutbaren Einflussbereichs des Anbieters die Leistungserbringung wesentlich beeinträchtigen.
6. Vergütung und Zahlung
Die Vergütung richtet sich nach dem jeweiligen Angebot oder Vertrag. Soweit nichts Abweichendes vereinbart ist, verstehen sich Preise gegenüber Unternehmern zuzüglich der gesetzlichen Umsatzsteuer.
Rechnungen sind innerhalb der im Angebot oder auf der Rechnung genannten Frist ohne Abzug fällig. Bei Zahlungsverzug gelten die gesetzlichen Vorschriften.
7. Abnahme bei Werkleistungen
Soweit eine Leistung werkvertraglichen Charakter hat, erfolgt die Abnahme nach Fertigstellung des vereinbarten Leistungsumfangs. Der Auftraggeber prüft die Leistung innerhalb einer angemessenen Frist und teilt wesentliche, abnahmehindernde Mängel nachvollziehbar mit. Gesetzliche Abnahmeregelungen bleiben unberührt.
8. Nutzungsrechte und Drittbestandteile
Art und Umfang der eingeräumten Nutzungsrechte ergeben sich aus dem jeweiligen Angebot oder Vertrag. Soweit dort nichts Abweichendes vereinbart ist, werden die für den vereinbarten Vertragszweck erforderlichen Nutzungsrechte nach vollständiger Zahlung der vereinbarten Vergütung eingeräumt.
Open-Source-Software, Frameworks, Bibliotheken, Schriften, Stockmaterial, Plattformdienste und sonstige Drittbestandteile unterliegen ihren jeweiligen Lizenz- und Nutzungsbedingungen. An solchen Bestandteilen können nur die Rechte eingeräumt werden, über die der Anbieter selbst verfügen darf.
9. Mängel
Bei Mängeln gelten die gesetzlichen Vorschriften, soweit im individuellen Vertrag nichts Wirksames abweichend vereinbart wurde. Voraussetzung für eine Nachbesserung ist eine hinreichend konkrete Beschreibung des beanstandeten Verhaltens und, soweit möglich, der Schritte zu seiner Reproduktion.
10. Haftung
Der Anbieter haftet unbeschränkt bei Vorsatz und grober Fahrlässigkeit, bei Schäden aus der Verletzung von Leben, Körper oder Gesundheit sowie in den Fällen zwingender gesetzlicher Haftung.
Bei leicht fahrlässiger Verletzung wesentlicher Vertragspflichten ist die Haftung auf den vertragstypischen, bei Vertragsschluss vorhersehbaren Schaden begrenzt. Wesentliche Vertragspflichten sind solche, deren Erfüllung die ordnungsgemäße Durchführung des Vertrags überhaupt erst ermöglicht und auf deren Einhaltung der Auftraggeber regelmäßig vertrauen darf. Im Übrigen ist die Haftung für leichte Fahrlässigkeit ausgeschlossen, soweit gesetzlich zulässig.
11. Vertraulichkeit
Beide Parteien behandeln nicht offenkundige geschäftliche und technische Informationen der jeweils anderen Partei vertraulich und verwenden sie nur für die Durchführung des Projekts, soweit keine gesetzliche Offenlegungspflicht besteht.
12. Datenschutz
Personenbezogene Daten werden im Rahmen der gesetzlichen Vorgaben verarbeitet. Weitere Informationen enthält die Datenschutzerklärung. Soweit eine Partei personenbezogene Daten im Auftrag der anderen verarbeitet, wird bei Bedarf eine gesonderte Vereinbarung zur Auftragsverarbeitung geschlossen.
13. Schlussbestimmungen
Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN-Kaufrechts. Ist der Auftraggeber Kaufmann, juristische Person des öffentlichen Rechts oder öffentlich-rechtliches Sondervermögen, ist – soweit gesetzlich zulässig – der Sitz des Anbieters Gerichtsstand.
Sollten einzelne Bestimmungen dieser AGB unwirksam sein oder werden, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen unberührt. An die Stelle einer unwirksamen Bestimmung treten die gesetzlichen Regelungen.
Stand: 11. Oktober 2026